Umweltschule in Europa

"Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa":

25-jähriges Jubiläum in Niedersachsen

Glückwünsche und Dank von Kultusminister Tonne

Im Schuljahr 2020/2021 besteht das Projekt "Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa" in Niedersachsen seit 25 Jahren! Grund genug für Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne, Landes- und Regionalkoordinatoren der Projektschulen unter Coronabedingungen im Ministerium zu begrüßen und stellvertretend für das große Engagement der Schulen zu danken ...

Mehr dazu im Schreiben des Nds. Kultusministers vom 24.09.2020



Auszeichnung "Umweltschule in Europa"


Die Leibniz Realschule wurde im September 2019 zum 9. Mal in Folge als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Stellvertretend für die Schule nahmen die Schüler Sophie Schmidt und Arjen Naujok sowie die Lehrkräfte Philip Näveke und Daniela Wittek die Auszeichnung im Phaeno in Wolfsburg entgegen.

Wenn man bedenkt, dass die Auszeichnung nur alle zwei Jahre erfolgt, bedeutet das für die Leibniz-Realschule Umweltbildung seit über 18 Jahren. Damit gehört die Leibniz-Realschule zu den wenigen Schulen, die von Beginn an dabei sind. Umweltbildung und Nachhaltigkeit haben an der Leibniz-Realschule eine lange Tradition und sind seit vielen Jahren im Leitbild verankert. So gibt es seit vielen Jahren ein Mülltrennsystem, ein großes Insektenhotel, zwei Kräuterspiralen, einen begrünten Pausenhof und selbstgemachte Seife - ganz ohne Plastik.

Dieses Jahr wurde das „Grüne Klassenzimmer“ im Schulwald eingeweiht und die Fahrrad-AG samt Verleih hat ihren „Dienst“ aufgenommen. Vor den Sommerferien fand die traditionelle Projektwoche statt. Zentrales Thema war auch hier Nachhaltigkeit und Umweltbildung. So wurden Möbel und Kleidung upcycelt, Dosen zu Stiftehaltern, Blumenvasen oder Kerzenständer umfunktioniert, aus alten Jeans wurden wunderschöne Taschen genäht, es wurden wiederverwendbare Topfschwämme gehäkelt, duftendes Badesalz oder Seife hergestellt. In der Küche konnten die Schüler erfahren, dass Selbstgemachtes viel billiger ist als Gekauftes, es wurden Wildbienenhotels gebaut und vieles mehr.

Auch für den Projektzeitraum 2019 – 2021 und die nächste Auszeichnungsrunde gibt es schon Planungen. So soll am Schulwald ein neuer Blühstreifen für Bestäubungsinsekten angelegt werden und der Pausenhof neu begrünt werden.

gez. Daniela Wittek


Die Leibniz-Realschule - eine Umweltschule in Europa

Seit 1993 ist unsere Schule eine Umweltschule in Europa. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung im „Lebensraum Schule“ einerseits, über­nimmt aber auch Verantwortung für den Naturschutz außerhalb der Schule.

Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich auf unterschiedliche Weise in die Naturschutzarbeit einbringen. Im Unterricht gehen die Klassen verschiedenen Themen aus Natur und Umwelt nach. So beschäftigen sich beispielsweise die Schülerinnen und Schüler in Klasse 7 mit dem Spannungsfeld aus Wald und Mobilität. Selbst­verständlich gehört ein Besuch des Waldes zur näheren Erkundung dazu.

In unserer Projektwoche werden viele Umweltprojekte angeboten. Ob nun Stadt­ökologie, Bienenschutz, Fahrradverkehr oder Klimawandel – für jeden ist etwas dabei.

In verschiedenen Wahlpflichtkursen können sich die Schülerinnen und Schüler ebenfalls an Umweltprojekten beteiligen. Hier geht es beispielsweise um öko­logische und hautverträgliche Seifen­herstellung.

Ein weiterer Wahlpflichtkurs dreht sich ganz um unseren Schulwald, den wir 2013 begründet haben. Inzwischen haben wir in dem Wald auch ein „Grünes Klassenzimmer“ eingerichtet, welches besonders an schönen Tagen gerne von Klassen genutzt wird.

Wem das noch nicht ausreicht, ist herzlich eingeladen, sich auch nach dem regulären Unterricht in Arbeitsgemeinschaften in Umweltprojekten zu engagieren. Derzeit erproben wir beispielsweise den Aufbau eines Fahrradverleihs für Schüler.

Für unsere Arbeit wurde unsere Schule auch 2019 wieder mit dem Prädikat "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgt im zweijährigen Rhythmus.


15. September 2017

Die Leibniz-Realschule wurde zum achten Mal in Folge ausgezeichnet.

Die Auszeichnungsveranstaltung "Umweltschule in Europa" fand am 6. September 2017 im Haus der Wissenschaft in Braunschweig statt. Alle 9 Schulen stellten ausführlich ihre internationalen Schulprojekte vor. Dies wurde mit einer Power-Point-Folie der jeweiligen Projekte auf der Bühne visualisiert.

Auf dem "Markt der Möglichkeiten" konnten sich alle Teinehmer an Infoständen zusätzlich über die Schulprojekte informieren.
 
gez. Ingeborg Jäger
 
Unsere Schule ist wieder für 2 Jahre zur Umweltschule in Europa nominiert.
 
Jona Dube, My Ngan Nguyen, Melina Weigelt, Frau Nolte und Frau Jäger
haben unsere Schule bei der Auszeichnungsveranstaltung vertreten.
 

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 14. September 2017

"Schaufenster" vom 17. September 2017

 


Die Leibniz-Realschule - eine Umweltschule

Seit 1993 ist unsere Schule eine Umweltschule in Europa. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung im "Lebensraum Schule" einerseits, übernimmt aber auch Verantwortung für den Naturschutz außerhalb der Schule.

In den vergangenen Jahren haben wir die graue Asphaltfläche unseres Schulhofes in grüne Inseln umgestaltet, die Lebensraum für einheimische Blütenpflanzen, Sträucher und Laubbäume bieten. Sie sind nicht nur Rückzugsgebiete für Schülerinnen und Schüler geworden, sondern sie bieten Insekten, Kleinsäugern und Vögeln Schutz und Nahrung.

Unsere Erfahrungen hinsichtlich der ökologischen Umgestaltung unseres Schulgeländes haben wir stets gern an andere Schulen weitergegeben.

Im Laufe der Zeit haben Pflanzen Einzug in die Klassenräume und in die Pausenhalle gehalten. Dort sorgen sie durch die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid und durch die Abgabe von Wasserdampf und Sauerstoff für ein gesundes Raumklima, damit Schüler und Lehrer der Schule sich wohl fühlen.

An dieser Stelle setzt die Gesundheitserziehung ein: Projekte zur gesunden Ernährung, zur Bewegung und zum Thema "Drogen" werden jährlich in den Klassenstufen 7 und 8 durchgeführt.

Andere Projekte wie Wanderungen im "Nationalpark Harz", Waldeinsätze im Hochharz und im Solling sowie Aktionen zum "Internationalen Tag des Waldes" ergänzen unser Umweltprogramm.

Seit dem 6. Dezember 2001 wird an unserer Schule Müll getrennt. Bei der Umsetzung dieses Projektes haben uns die Firma "Keske" und die "Städtischen Abfallbetriebe" tatkräftig unterstützt. Der Restmüll ist bereits deutlich weniger geworden.

Im September 2001 hat die Leibniz-Realschule ihre Bewerbung für den Titel "Umweltschule in Europa" eingereicht. Dabei handelt es sich um ein internationales Programm, das auf die Entwicklung umweltverträglicher Schulen und die Verankerung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Curriculum und Schulleben zielt.

Die Leibniz-Realschule arbeitet an Projekten, die als Bewerbungsgrundlage für die Umweltschule in Europa dienen:

Diese Projekte werden uns noch über einen längeren Zeitraum beschäftigen. Wir werden aber stets bemüht sein, uns weitere Naturschutzaufgaben zu erschließen, darin auftretende Probleme zu erkennen, Hilfe und Abhilfe zu schaffen und die Natur in unserer näheren Umgebung vor Schaden zu bewahren.