Mikroskopier-Führerschein

 

26. April 2018

Spinnenbeine und Libellenflügel bewundert

Wie jedes Jahr hatte die Leibniz-Realschule zum Mikroskopierkurs für Grundschüler eingeladen. Die vierten Klassen der Grundschule Cramme folgten dieser Einladung erneut gern.

Zunächst machte Realschullehrerin Myriam Koch die Schülerinnen und Schüler in einem der neuen Fachräume mit den theoretischen Grundlagen vertraut. Die Grundschüler legten zunächst die einzelnen Bestandteile aus Puzzleteilen zu einem vollständigen Mikroskop zusammen. Sie beschrifteten die Teile mit den entsprechenden Fachausdrücken und versuchten, deren Funktion zu erklären. Anschließend nahmen sie an der Pause der weiterführenden Schule teil, in der man sogar sein Frühstück mit auf den Schulhof nehmen konnte. 

Endlich folgte der praktische Teil der Veranstaltung: Unter fachkundiger Anleitung der Realschüler aus der Klasse 10 d lernten die Viertklässler die Mikroskope fachgerecht zu tragen und zu bedienen. Miteinander gelang es, Spinnenbeine, Libellenflügel und vieles mehr durch das Mikroskop zu bewundern.

Abschließend erhielt jeder Gast seinen "Mikroskop-Führerschein für kleine E(x)chsen".

"Wolfenbütteler Schaufenster" vom 26. April 2018


16. März 2017

Grundschüler erwerben den Mikroskopier-Führerschein

 

"Mikroskope sind teure Hilfsgeräte im naturwissenschaftlichen Unterricht". Deshalb dürfen an der Leibniz-Realschule nur Schüler mit einem Mikroskop hantieren, die im Besitz eines Mikroskop-Führerscheins sind. Um auch Grundschülern den Umgang mit den teuren Mikroskopen zu zeigen, hat die Leibniz-Realschule Grundschulen angeschrieben und ihnen angeboten, einen Mikroskopier-Führerschein an der Leibniz-Realschule zu erwerben. Die Resonanz war sehr groß. So waren Grundschüler aus Fümmelse zu Gast, die im Rahmen des Kooperationsverbundes Begabtenförderung die Teile des Mikroskops und ihre Aufgaben in Theorie und Praxis erlernten.

In den neuen naturwissenschaftlichen Räumen der Leibniz-Realschule wurden die "Kleinen" aus den Grundschulen von Patenschülern aus den achten Klassen der Realschule unterrichtet. Die theoretische Einführung gab zunächst die Biologielehrerin und Initiatorin dieses Angebotes, Myriam Koch, die den Führerschein auch entwickelt hat. Im praktischen Teil der Ausbildung durften die Grundschüler dann alles auf den Objekttisch unter das Objektiv legen und untersuchen, was auf dem Boden so rumliegt. Dazu zählten Silberfische, Spinnen und Staub. Nach vierstündiger Ausbildung und Überprüfung des Wissens bekamen alle Grundschüler den kleinen grünen Mikroskop-Führerschein von Myriam Koch überreicht.

 

Weitere Fotos befinden sich in der Fotogalerie.

 

"Braunschweiger Zeitung" vom 16. März 2016

 

Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

 

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt,
der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!“

Jean-Claude Juncker

 

Der Volksbund sorgt im Auftrag der Bundesregierung seit 1919 für die Errichtung und Pflege deutscher Kriegsgräberstätten im Ausland. Die Finanzierung wird zu einem großen Teil aus Spenden- und Mitgliedsbeiträgen sichergestellt. Aus diesem Grund kommt dem Engagement von Ehrenamtlichen eine so große Bedeutung zu. Das Motto der Jugend- und Schularbeit lautet "Versöhnung mit den Gräbern - Arbeit für den Frieden". Kinder und Jugendliche sollen mit den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft vertraut gemacht werden, denn Kriegsgräber sind eine dauernde Mahnung, sich für den Frieden einzusetzen und Kriege zu ächten.

An der Leibniz-Realschule gehört die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge zur Friedenserziehung.

 

„An dieser Schule hat es immer schon eine Friedenskultur gegeben."
Axel Gummert, Vorsitzender des Volksbundes im Ortsverband Wolfenbüttel
anlässlich einer feierlichen Übergabe der Urkunden an die Schülerinnen und Schüler

 


27. Februar 2017

900 Euro für Kriegsgräberfürsorge gesammelt

Am 24. Februar 2017 ehrte der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Axel Gummert, 28 Schülerinnen und Schüler der Leibniz-Realschule für ihr freiwilliges Engagement beim Sammeln der Spenden für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bei der Straßensammelaktion der vier neunten Klassen kamen 841,82 Euro für die Pflege und Erhaltung der Kriegsgräber im Ausland zusammen. Frau Nolte bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement: "Wir finden es wichtig, dass ihr am Ball bleibt und die langjährige Tradition aufrechterhaltet." Als Dank wurden die Neuntklässler mit einer Urkunde belohnt.

Der Volksbund ist die einzige Einrichtung dieser Art, die eine eigene Jugend- und Schularbeit betreibt. Das Motto lautet: Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden.

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 25. Februar 2017

 

"Wolfenbütteler Schaufenster" vom 26. Februar 2017

26. Januar 2016

Auszeichnung für 15 Schülerinnen und Schüler

 

Am 22. Januar 2016 zeichnete der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 15 Schülerinnen und Schüler der Leibniz-Realschule aus. Der Schulleiter, Bernhard Schrodi, dankte den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 a, b und c für ihre Sammelaktion im November vergangenen Jahres. 1.636,60 Euro sind bei der Haus- und Straßensammlung der Jugendlichen zusammengekommen. Axel Gummert, Vorsitzender des Ortsverbandes Wolfenbüttel des Volksbundes würdigte die Arbeit der Leibniz-Realschule. Er habe den Eindruck, dass an der Leibniz-Realschule die Erinnerungskultur an die beiden furchtbaren Weltkriege besonders gepflegt werde. Herr Gummert sprach auch über die Flüchtlingsströme, die im vergangenen Jahr nach Deutschland und Europa kamen. Das habe gezeigt, wie aktuell das Thema Krieg heute noch sei. Er lobte die Schülerinnen und Schüler. Als Dank überreichten er und der Schulreferent des Volksbund-Bezirksverbandes Braunschweig, Herr Gutmann, den Schülern Urkunden.

Die erfolgreichsten Spendensammler waren Philipp Henning und Fabian Rieländer. Sie sammelten 239,25 Euro.

 

Die Urkunden belegen euren Einsatz für ein gesellschaftspolitisch wichtiges Anliegen und können den Bewerbungsmappen beigelegt werden.
(Heinz-Günter Gutmann, Schulreferent des Volksbund-Bezirksverbandes Braunschweig)

 

 

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 23. Januar 2016

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 17. November 2016

 

 

Schulwaldprojekt

Im Jahre 2013 stellte die Stadt Wolfenbüttel der Leibniz-Realschule eine Fläche zur Verfügung, um in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Zukunft Wald" einen Schulwald anzupflanzen. Hunderte von Birken, Eichen, Elsbeeren, Wildäpfeln und anderen Bäumen und Sträuchern wurden von uns gepflanzt. Seitdem entwickeln sie sich in ihrer arttypischen Weise. Bis zu einem imposanten Wald vergehen noch einige Schülergenerationen, aber die ersten Bäume überragen uns bereits.

Jedes Jahr übernimmt im Wahlpflichtunterricht eine Schülergruppe die Aufgabe, die Entwicklungen im Schulwald zu beobachten und erforderliche Pflegearbeiten zu ergreifen. So wurden zum Beispiel etliche Bäume nachgepflanzt, aber es wird auch die Zeit kommen, in der wir Bäume absägen, um den verbleibenden zu helfen. Für viele Schülerinnen und Schüler ist dabei die Arbeit im Freien eine ganz neue Erfahrung.

Nach und nach wird der Schulwald nun auch zu einem Lernort. Artenkenntnisse und Einsichten in natürliche Vorgänge können im Schulwald viel anschaulicher und nachhaltiger erreicht werden, als es nur mit einem Buch je möglich wäre. Praxisnah leistet die Schule mit dem Schulwald einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.


28. April 2016

Anerkennungsurkunde für das Projekt „Schulwald"

Am 23. April 2016 haben Anna-Lena Püpke und Madlaine Cholewa aus der Klasse 8 a unsere Schule auf dem Umweltfestival Wolfenbüttel vertreten. Im Rahmen dieses Festivals wurden die Preisträger des Wettbewerbs „Zukunftsfragen lösen" vorgestellt. Unsere Schule hat mit dem Projekt „Schulwald" eine Anerkennungsurkunde erhalten. Wir bedanken uns bei Anna-Lena und Madlaine für ihr Engagement.

 

Der Wettbewerb „Zukunftsfragen lösen"

Der Wettbewerb für junge Menschen mit dem Motto „Macht mit - nehmt die Zukunft in Eure Hand!“ wurde anlässlich des Wolfenbütteler Umweltfestivals 2016 ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbes ist es, das Bewusstsein und die Verantwortung der Kinder, der Jugendlichen sowie der jungen Erwachsenen für ihre Umwelt, mithin für Zukunftsfragen zu fördern sowie auf eine aktive Mitarbeit in der Gesellschaft hinzuwirken.

 

     

 


17. November 2015

Unterrichtsstunde mit dem Spaten
Schülerinnen und Schüler pflanzten am Hillberge Eichen, Linden und Elsbeeren

Im Rahmen des Schulwaldprojekts pflanzten Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen mit ihrem Lehrer Philip Näveke Eichen, Linden und Elsbeeren. Seit drei Jahren gibt es den Schulwald, der von der Großen Schule und der Leibniz-Realschule gemeinsam gepflegt wird. Nun musste nachgepflanzt werden, weil Wühlmäuse an vielen jungen Eichen die Wurzeln abgefressen haben. Die Pflanzaktion wird ermöglicht im Rahmen der Naturschutzwoche des Natur-Netzwerks Niedersachsen. Es funktioniert gut, weil die Schüler selbst etwas machen können (Näveke).

 

 

"Braunschweiger Zeitung" vom 10. November 2015